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Referate Dem Programmkomitee ist es gelungen, für den 3rd Dialogue on Science wiederum hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland zu verpflichten. Nachfolgend die Kernaussagen: Prof. Heinz Wanner, Geographisches Institut und NFS Klima, Universität Bern zusammen mit Prof. Christoph Schär, Atmosphären und Umwelt Wissenschaft, ETH Zürich Variabilität und Trendverhalten des Klimas der Eiszeiten und der gegenwärtigen Warmzeit werden recht gut verstanden. Das Klima dieses vorindustriellen Zeitalters wurde im Wesentlichen durch Schwankungen der Erdbahnelemente und der solaren Leuchtstärke sowie durch Vulkanereignisse und interne Systemvariabilität bestimmt. Gegenwärtiges und zukünftiges Klima können nur verstanden und simuliert werden, wenn zusätzlich die menschgemachten Einflüsse wie Treibhausgas- und Aerosoleffekt, Ozonabbau in der Stratosphäre und Landnutzungsänderungen einbezogen werden.Climate Variability and Climate Variability and Change - Past, Presence and Future (pdf) Botschafter Dr. Beat Nobs, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Bern Die Annahme der Klimakonvention hat eine enorme Dynamik zur Kontrolle der Treibhausemissionen bewirkt. Obwohl das Kyoto Protokoll zur Zeit noch nicht in Kraft ist, haben die Industriestaaten damit begonnen, zahlreiche Massnahmen zur Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Wachstum der Treibhausgasemissionen in Kraft zu setzen. Dennoch werden uns die Auswirkungen der Klimaveränderung ins nächste Jahrhundert begleiten und Anpassungen und Strategien zur Einschränkung des Klimawandels müssen festgelegt werden. Die neue Klimapolitik sollte zukünftig auf einer realistischen Einschätzung der momentanen Situation und auf wirkungsvollen Strategien zur Reduktion der Treibhausgase basieren. Prof. Hans von Storch, Institut für Küstenforschung, Geesthacht und Universität Hamburg Die Naturwissenschaft muss die Frage klären, ob derzeitige Klimaänderungen auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Daneben sind auch andere Disziplinen wie Soziologie, Ökonomie und Politologie herausgefordert. Im Vordergrund steht die Frage wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen. Welche Optionen wählen wir: Damit leben oder den Wandel vermeiden? Sinnvoll ist wohl nur eine Kombination dieser Optionen. Dr. Michael Kohn, Joint Working Party on Climate Change, Internationale Handelskammer (ICC), Paris Nur ein Viertel des weltweiten CO2-Ausstosses ist dem Reduktionsregime von Kyoto unterworfen. Kyoto ist havariert. Wie weiter? Alleingang der EU? Erhöhung der Attraktivität, Belebung des Klimaschutz-Gedankens. Das Rollenspiel von Ökonomie und Ökologie. Eine europäische Sicht. Dr. Leena Srivastava, Energie und Ressourcen Institut (TERI), New Delhi, IndienMüssen sich Der Zusammenhang zwischen Klimaänderung und nachhaltiger Entwicklung wird seit der Erstellung der UN-Rahmenkonvention zur Klimaveränderung (UN Framework Convention on Climate Change) anerkannt. Alle späteren Meilensteine der Klimaschutz-Debatte haben dieser Beziehung Rechnung getragen und sie findet zunehmend auch bei Wissenschaftlern Akzeptanz. Angesichts der Vielzahl an multilateralen Abkommen setzt sich dieser Vortrag mit den effizientesten Wegen zur Einbindung der Entwicklungsländer in den Klimaschutz auseinander. |