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9. bis 11. Oktober 2006

Fünfter Engelberger Wissenschafts Dialog:
Zukunft Energie: Neue Ansätze und Visionen

Im Rahmen der Swiss Energy Week – einer Wissenschaftswoche der Academia Engelberg und der ETH Zurich – organisiert die Academia Engelberg von Montag, 9. bis Mittwoch, 11. Oktober 2006, den Fünften Wissenschafts Dialog in Engelberg.

Neben einer Standortbestimmung durch international anerkannte Persönlichkeiten aus dem Energie-Sektor wird zusammen mit einer Gruppe junger Wissenschafter von ETHsustainability und Youth Encounter on Sustainability (YES) die Zukunft der weltweiten Energieversorgung kritisch untersucht und diskutiert. Mit dabei sind rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aus Europa und Übersee. Die Konferenz-Sprache ist englisch.

Ihr Beitrag ist wichtig!

Energie in allen nutzbaren Formen steht nach den Szenarien des Club of Rome in den siebziger Jahren wieder im Zentrum des Interesses. Die letzten Preissteigerungen im Erdölbereich scheinen nicht mehr nur Folge von geopolitischen Unsicherheiten zu sein, sondern auch die zunehmende Knappheit dieser Ressource widerzuspiegeln. Im Gegensatz zu den früheren Debatten ist die heutige Diskussion auch geprägt von Auswirkungen des CO2 Ausstosses und dessen Wirkungen auf das weltweite Klima.

Dies wirft eine Reihe von Fragen auf, denen sich die heutigen aber vor allem auch zukünftigen Generationen stellen müssen. Können wir es uns überhaupt leisten, Energie weiterhin im bisherigen Stil zu nutzen? Wie weit reichen die gesicherten und vermuteten Lager nicht erneuerbarer Energieformen? Wie wird die steigende Nachfrage gedeckt werden können? Kann längerfristig nur mit erneuerbaren Energien gerechnet werden? Wenn ja, welche Rolle spielen die einzelnen Energieformen und wie wird die Übergangsphase gestaltet? Welche Aufgabe wird die Kernenergie spielen? Ist mit einem zusätzlichen Angebot an nutzbaren Energieformen zu rechnen, an deren Entwicklung heute geforscht wird?

Betroffen vom Thema Energie sind wir alle, und deswegen steht eine Frage im Zentrum: Wie und was kann ich zu einer Lösung der Energiefrage beitragen? Gescheit durch innovative Ideen, nachhaltig für die kommenden Generationen, sicher für alle Menschen.

Das ausführliche Programm. (PDF)
Das Programm der Swiss Energy Week finden Sie hier. (PDF)

Das Programm in Kürze  

Montag, 9. Oktober 2006  
ab 10.30 Uhr Registrierung der Teilnehmenden
13.00 bis 18.00 Uhr Begrüssung, Referate zum aktuellen Stand
in der Energieversorgung mit
mit Fatih Birol IEA F-Paris, Eberhard Jochem, ETH Zürich, Günter Strempel, Deutsche BP AG, D-Bochum, Aldo Steinfeld, ETH Zurich, Bernhard Fischer E.ON Energie AG, D-München, Thomas Nussbaumer, Verenum, CH-Zürich und Gruppenarbeiten
20.00 bis 22.00 Uhr Öffentlicher Abend „Energie der Zukunft“
mit u.a. Dr. Eduard Kiener ehem. Direktor Bundesamt für Energie, Kurt R. Spillmann, Institut für Sicherheitspolitik, Ständerätin Helen Leumann, VRP CKW, Dieter Imboden, Präsident Schweizer National Fonds, Kurt Spillmann, ETH Zürich
Leitung: Ellinor von Kauffungen
Dienstag, 10. Oktober 2006  
8.30 bis 12.30 Uhr Präsentation der Vorstudie „Our Energy future“ durch ETHsustainability team und Youth Encounter on Sustainability (YES)
und moderierte Workshops
14.00 bis 18.30 Uhr Referate zu den Themen „Klimawandel“, „Konsumenten-Verhalten oder die Macht des Verbrauchers zum Herbeiführen von Veränderungen“ und „Geopolitische Entwicklung“ mit Dieter Imboden, Präsident Schweizer National Fonds, Paola Ghillani, Paola Ghillani & Friends AG, Zürich, Kurt Spillmann, Institut für Sicherheitspolitik, ETH Zürich und moderierte Workshops
19.00 Uhr Abendveranstaltung auf dem Titlis
Mittwoch, 11. Oktober 2006  
9.00 bis 13.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Workshops und Reflektion
Referate und Schlussfolgerungen. Laurent Corbier, World Business Council for Sustainable Development, Geneva, Ernst von Weizsäcker, Dean, Donald Bren School for Environmental Science and Management, USA-Santa Barbara und Borge Brende, Parlamentsmitglied, Norwegen
Schlusswort und Ausblick auf den
6. Wissenschafts Dialog 2007
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