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Berchtold Müller Pater, Kloster Engelberg
Er wurde am 25. November 1940 in Zürich geboren und auf den Namen Felix getauft. Nach der Primarschule wurde er nach Engelberg in die Stiftsschule geschickt und legt dort im Sommer 1962 die Matura ab. Offensichtlich hatten ihm die Stiftsschule und das Benediktinerkloster gut gefallen. Jedenfalls meldete er sich nach der Rekruten- und Unteroffiziersschule für das Noviziat im Kloster Engelberg an. Nach dem Noviziat (Probejahr) legte er die Gelübde auf drei Jahre ab und wurde zusammen mit zwei Mitbrüdern zum Theologischen Vorkurs an die Fakultät im Kloster Einsiedeln geschickt. Der Vorkurs weckte sein Interesse an der Theologie und gab ihm Einblick in das Leben einer anderen benediktinischen Gemeinschaft. Zum Weiterstudium war er in Münster in Westfalen. Damals lehrten an der Universität Münster als Professoren für Dogmatik der heutige Papst Benedikt, der spätere Kardinal Walter Kasper und etwas später Karl Rahner. Nach dem ordentlichen Studium der Theologie, der Feierlichen Profess und der Priesterweihe begann P. Berchtold, Pastoraltheologie zu studieren und schloss das Studium mit einer Dissertation. 1974 kehrte er nach Engelberg zurück und unterrichtete an der Stiftsschule verschiedene Fächer, Religionsunterricht, Philosophie, Ethik und Psychologie, ferner Wirtschaftskunde. Bald nach seiner Rückkehr wurde P. Berchtold in die Finanzkommission des Klosters berufen. Er engagierte sich in der Verwaltung und wurde auch Novizenmeister. Nach dem Rücktritt von Abt Leonhard Bösch aus Altersgründen wurde er am 22. Februar 1988 zum 58. Abt des Klosters Engelberg gewählt. Per Ende 2010 hat er sein Amt nieder gelegt und ist nun wieder als Pater im Kloster Engelberg tätig |