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M.S. Swaminathan Center for Research on Sustainable Agriculture and Rural Development, Taramani, India
Professor M.S. Swaminathan zählt laut TIME-Magazine zur Gruppe der zwanzig einflussreichsten Asiaten des 20. Jahrhunderts. Nur drei davon stammen aus Indien: Professor M.S. Swaminathan, Mahatma Gandhi und Rabindranath Tagore. Im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen wird er als „Vater der Wirtschaftsökologie“ beschrieben. Javier Perez de Cuellar, Generalsekretär der Vereinten Nationen, bezeichnete ihn al seine „lebende Legende“. „Er wird als einer der wenigen, wirklich grossartigen Wissenschaftlern in die Annalen der Geschichte eingehen.“ Er war auch unabhängiger Präsident der Welternährungsorganisation und Präsident der Weltnaturschutzunion. Der gelernte Pflanzengenetiker wird durch seinen Beitrag zum Wiederaufbau der Landwirtschaft in Indien als wissenschaftlicher Anführer der grünen Revolution bezeichnet. Die Women’s Environment and Development Organization verlieh ihm die erste internationale Auszeichnung für einen beträchtlichen Beitrag zur Förderung von Wissen, Fähigkeiten und technologischem Empowerment von Frauen in der Landwirtschaft sowie für seine Pionierrolle im Bereich des Gender Mainstreaming in der Landwirtschaft und der Entwicklung auf dem Land. Professor Swaminathan ist Mitglied in verschiedenen führenden Gelehrtenvereinigungen in Indien und dem Rest der Welt. Dazu zählen unter anderem die Royal Society of London und die US National Academy of Sciences. Er hat derzeit den UNESCO-Lehrstuhl für Ökotechnologie an der M. S. Swaminathan Research Foundation in Chennai (Madras), Indien, inne. |