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European Resarch Area and beyond Conference, Internationale Zusammenarbeit fördern Wie kann und soll die internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftern gefördert werden? Welche Rolle spielt dabei die Europäische Union und welche die übrigen Nationen? Wo steht die Schweizer Wissenschaft in diesem Kontext? Auf Einladung der ETH, der Schweizerischen Eidgenossenschaft ver-treten durch das Staatssekretariat für Bildung und Forschung und der Academia Engelberg trafen sich an der ETH in Zürich rund 80 nationale und internationale Vertreter aus Wissenschaft, Behörden und Politik zu einer zweitägigen Konferenz. Durch den internationalen Meinungs-austausch sollen die Kontakte intensiviert und Barrieren abgebaut werden. Spezifische Problemstellungen gemeinsam anpacken In drei verschiedenen Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Rolle der EU in Bezug auf das Euro-pean Research Area (ERA) und ihre verschiedenen Förderprogramme. Genauer betrachtet wurden dabei auch Forschungsplätze in Asien, die in absehbarer Zukunft eine wichtige Rolle im globalen "Welt-Eureka" spielen werden. Auch diskutiert wurden Herausforderungen und Hem-nisse in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie Voraussetzungen für den Erfolg Zum Abschluss der Tagung stellt Dr. Hermann-Friedrich Wagner, Vor-sitzender des OECD Global Science Forum, sechs Punkte vor, die er als Voraussetzung für einen erfolgreichen Platz der EU in der zukünftigen globalen Wissenschaft nannte. Wichtiges Kriterium sei dabei die Sicherung der Qualität und die Stärkung des Wettbewerbs. Dazu sollten insbesondere die Forschungsprogramme intensiver gefördert werden. Als Drittes müsse die Wissenschafts-Infrastruktur verbessert werden. Zudem sollten allen Wissenschaftern aus der EU der Zugang zur Forschung ermöglicht werden. Seien diese drei Kriterien erfüllt, stehe dem Nachwuchs die Türen attraktiver Forschungsplätze weit offen. Als Viertes forderte er eine vermehrt Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Als fünfter Punkt solle man in der globalen Wissenschaftswelt "Nachbarn" wie Russland mit seinem riesigen Po-tential nicht unterschätzen. Über allem müsse aber eine offene Informationspolitik betrieben werden. "Go public" war seine Aufforderung zum Schluss, damit die Wissenschaft der Öffentlichkeit aufzeigen kann, wofür die Forschungsgelder eingesetzt werden.
Im Dozentenfoyer der ETH Zürich fand die offizielle Begrüssung zur Konferenz "European Research Area and beyond" statt. Wissenschafter aus der EU und der Schweiz und Vertreter der EU, OECD, der Schweiz. Eidgenossenschaft, Politiker und Wirtschaftsvertreter versammelten sich zu einer grenzüberschreitenden Diskussion.
Im Dozentenfoyer der ETH Zürich fand die offizielle Begrüssung zur Konferenz "European Research Area and beyond" statt. Wissenschafter aus der EU und der Schweiz und Vertreter der EU, OECD, der Schweiz. Eidgenossenschaft, Politiker und Wirtschaftsvertreter versammelten sich zu einer grenzüberschreitenden Diskussion.
Staatsskeretär Dr. Charles Kleiber begrüsste die rund 80 Wissenschafter, Politiker und Vertreter von Institutionen zur zweitägigen Konferenz "European Research Area and beyond". In seiner Rede zeigte er am Beispiel der vielen Schweizer Nobelpreisträger und anderen Beispielen auf, über welches Potential die "kleine" Schweiz verfügt. Er wies darauf hin, dass Innovationen nicht nur im Bereich Technologie sondern auch in der Gesellschaft und zwischen den Kulturen unserer Länder gefördert werden müsse.
Nobelpreisträger Prof. Richard Ernst schlug anlässlich seiner Rede vor, ein European Future Institute zu gründen. Dieses solle als Think Tank funktionieren, damit gemeinsam die riesigen Probleme, denen wir uns jetzt dringend stellen müssen, angepackt werden können.
Prof. Olaf Kübler, Präsident der ETH Zürich, begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem diskussionsreichen Vormittag. In seiner Rede skizzierte er die Aufgabe der ETH: "Wir wollen sicherstellen, dass die Schweizer Wissenschaft ihre führende Technologie-Rolle in der Welt halten kann."
In einer kurzen Präsentation stellte der Stiftungsratspräsident Dr. Klaus Hug die Academia Engelberg vor. Science and Public Trust, dem Leitspruch der Academia Engelberg werde auch mit dieser Veranstaltung nachhaltig Achtung verschafft.
Die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb von Europa unterstrich das Mitglied der Europäischen Kommission Janez Potocnik. Damit Europa in der Zukunft noch mit dem enormen Potential der asiatischen Länder mithalten könne, brauche es massive Investitionen in die Wissenschaft. Das alleine sei aber noch keine Garantie für den Erfolg. Für den Weg an die Spitze brauche es Top-Qualität und überdurchschnittliche Innovation. |