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Prof. Dieter Imboden Prof. Dieter Imboden, Umweltphysik, ETH Zürich
Dieter Imboden ist seit 1988 ordentlicher Professor für Umweltphysik am Departement Umweltwissenschaften. Er leitete dieses sowie die gleichnamige Abteilung von 1992 bis 1996 als Vorsteher. Seine Forschungsgruppe gehört zum Institut für Gewässerschutz und Wassertechnologie (IGW). Geboren am 22. August 1943 in Zürich studierte er theoretische Physik in Berlin und Basel und promovierte 1971 bei Professor Baltensperger an der ETH Zürich mit einer Arbeit über theoretische Festkörperphysik. Seine Faszination für die Umwelt und das Element Wasser brachte ihn an die EAWAG, an die Scripps Institution of Oceanography (California) sowie an andere amerikanische Universitäten. Ab 1974 war er als Lehrbeauftragter an der ETH tätig, habilitierte sich 1982 auf dem Gebiet der mathematischen Modellierung und der Umweltphysik und war 1987 einer der Mitbegründer des neuen Studienganges in Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich. Von 1998 bis 1999 leitete er das Projekt novatlantis, Nachhaltigkeit im ETH-Bereich, und initiierte das Pilotprojekt ‘Die 2000 Watt-Gesellschaft’. Während vielen Jahren beschäftigte er sich mit der Untersuchung natürlicher Gewässer, insbesondere der grossen Seen der Erde (Baikalsee, Kaspisches Meer u.a.). Es ist ihm ein wichtiges Anliegen, die Methoden der Physik zusammen mit andern Disziplinen auf die komplexen Probleme der Umwelt anzuwenden. Das mit René Schwarzenbach (ETH Zürich) und Phil Gschwend (MIT) verfasste Standardwerk ”Environmental Organic Chemistry” wurde 1993 von der Association of American Publishers als bestes Chemiebuch des Jahres ausgezeichnet. An Beispielen wie «globale Klima-veränderungen» oder «Energiepolitik» versucht er einen Brückenschlag zwischen Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Er ist Mitglied des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds und verschiedener Fachkommissionen. |